PRESSE

und

Zuschriften

2014 

SIGNALBERG GmbH







Reise in die Vergangenheit von Berlin

Als Marlene Dietrich nach Friedenau kam

10.08.2014 13:03 Uhr

Von Christoph Stollowsky


Das ist Berliner Geschichte auf anderthalb Kilometern: Über die Rheinstraße gibt es viel zu erzählen. Ein neues Buch erinnert an den Wiederaufbau – und den Besuch eines Weltstars.


Ein Stern geht auf über Friedenau. Marlene Dietrich sang 1960 im Titania-Palast. - FOTO: RUE DES ARCHIVES


Draußen brüllen die Ewig-Gestrigen: „Marlene go home!“ Drinnen singt die Diva rau, schluchzend, kess ihre Evergreens: „Wenn ich mir was wünschen dürfte“,
„I May Never Go Home Anymore“. Marlene Dietrich startet am 3., 4. und 5. Mai 1960 ihre erste Deutschlandtournee nach dem Zweiten Weltkrieg im Titania-Palast am Walther-Schreiber- Platz. Da steht sie im hautengen Paillettenkleid auf der Bühne, umwölkt von schneeweißen Boas. Von Fans umjubelt, denen eine Karte bis zu 100 DM wert ist. Nach der Premiere lächelt sie den Fotoreportern durchs offene Limousinenfenster zu, einen Fliederstrauß in den Händen. Polizisten halten die Protestler ab.

Die Szene geht um die Welt – und ist jetzt wieder in einem liebevoll gestalteten Foto- und Textband zu sehen: „Entlang der Rheinstraße. Friedenau erzählt – 1945 - 1963“. Knapp eineinhalb Kilometer läuft oder fährt man über die Hauptstraße vom Innsbrucker zum Breslauer Platz. Und weiter geht’s etwa 1000 Meter über die Rheinstraße zum Walther-Schreiber- Platz. Keine große Entfernung, aber ein Stück Straße, auf dem sich Berliner Nachkriegsgeschichte komprimiert und eindrucksvoll dokumentieren lässt.

Genau das haben die Verleger Evelyn Weissberg und Hermann Ebling von der „Edition Friedenauer Brücke“ getan. In ihrem Band zeigen sie mehr als 160 vergessene oder von ihnen neu aufgetriebene Fotografien – entdeckt auf Flohmärkten, in Antiquariaten, Familienalben, bei Amateur- und Profifotografen. Etliche Bilder haben Ruth und Herwarth Staudt mit ihrer Rolleiflex 1949 bis 1957 im Auftrag des Bezirks Schöneberg fotografiert. Das Paar sollte Ruinen und Straßenzüge ablichten, bevor über Abriss oder Wiederaufbau entschieden wurde. Sie kletterten über Bombentrümmer hinweg, rückten auch Menschen ins Bild, hielten Stimmungen fest.

Marlene Dietrich schlugen damals in Berlin auch Ressentiments entgegen. Demonstranten verübelten ihr die klare Parteinahme für die Alliierten im Zweiten Weltkrieg. Nach Marlenes Pressekonferenz am 3. Mai im Hilton-Hotel schrieb der Tagesspiegel: „Sobald jemand auf ihre angeblich antideutsche Einstellung zu sprechen kam, reagierte sie mit empfindlicher Nervosität.“ Die Fans aber waren weitaus in der Mehrzahl, ein Bild zeigt sie in der Warteschlange vor den Schaukästen des Titania-Palastes mit Marlene-Postern und Starfotos. Bis zur Eröffnung der Philharmonie 1963 war der Palast West-Berlins einziger größerer Konzertsaal. 1951 fanden dort erstmals die Internationalen Filmfestspiele, die Berlinale, statt. Heute beherbergt er das gleichnamige Cineplex-Kino.

Doch zurückspaziert in die ersten zwei West-Berliner Jahrzehnte. Es sind ja nur ein paar Schritte vom Titania-Palast zum traditionsreichen Bornmarkt. „Vollheringe“ gibt es da, „prima zum Einlegen!“ Gemüse aus der Mark, Popelinemäntel. Seit 1908 wird hier an gut 300 Ständen verkauft. Gleich am Eingang sieht man Schauspielerin Gertrud Kückelmann auf einem großen Transparent. Mit kessem Lächeln wirbt der Jungstar der frühen Fünfziger für die Verwechslungskomödie „Fräulein Casanova“, Premiere war 1953. Ende der Sechziger musste der Born-Wochenmarkt dem Einkaufszentrum „Forum Steglitz“ weichen.


Da fuhr noch die Straßenbahn. Einkaufsbummel 1955 am damaligen Rheineck,

das drei Jahre später in Walther-Schreiber-Platz umbenannt wurde.                 Foto: Eberhard Müller


Blick von den Marktständen zur Rhein- und Hauptstraße. Links an der Ecke zur Bundesallee steht das 1953 gerade neu eröffnete „Kaufhaus Held“. Gebaut im schlichten Stil der Nachkriegsmoderne nach Plänen des Berliner Architekten Paul Schwebes, der auch das Telefunken-Hochhaus am Ernst-Reuter-Platz entworfen hat. Vor „Held“ rumpeln die Straßenbahnen, die Sonnenmarkisen sind herabgeleiert, Schaufensterpuppen tragen Petticoats. 1973 hat der Hertie-Konzern „Held“ übernommen, nach dessen Pleite wurde das Gebäude 2003 abgerissen. heute steht dort das Schloss-Straßen-Center (SSC).

"Brezelkäfer" und Trümmerbahn

Wie sich die Straßen ändern. 1950 dampft eine der letzten Trümmerbahnen über die Rheinstraße, am Breslauer Platz erinnern Fensterhöhlen an die Bombennächte, das Rathaus Friedenau ist noch eine Ruine. Am Rande der Hauptstraße parken die „Brezelkäfer“ mit geteilter Heckscheibe, Im Oktober 1954 versammeln sich Anhänger der Sozialistischen Einheitspartei West-Berlins (SEW) zur Kundgebung vor dem heute denkmalgeschützten „Roxy-Palast“, Hauptstraße 78. Über dem Eingang des Kinos wird die Premiere eines gerade gedrehten Films angekündigt: Kästners „Fliegendes Klassenzimmer“, inzwischen ein Klassiker.



Kinoglamour. Der Roxy-Palast an der Hauptstraße 78/79 wurde bereits 1929 mit einer Stummfilm-Premiere eröffnet. Auch in der Nachkriegszeit war er ein beliebtes Filmtheater. 1952 lief hier der Strefen

"So jung und schon verdorben", ein Drama über eine Erziehungsanstalt für Mädchen.


Und von der autogerechten Stadt ist am Innsbrucker Platz in den Fünfzigern noch nichts zu sehen. Kein Autobahntunnel, keine Auffahrten. Die Straßenbahnlinien 88, 73 und 66 queren den Platz, sie wurden erst zwischen 1961 und 1963 eingestellt.

Am 26. Juni 1963 fährt US-Präsident John F. Kennedy bei seinem legendären Besuch in Berlin auch durch die Rheinstraße. Friedenauer Familien knipsten das Ereignis vom Balkon aus. Ihre Bilder zeigen den Konvoi in einer Wolke von Konfetti. Im Textteil des Buches, dessen zeitgenössische Dokumente und Erzählungen den fotografischen Zeitspaziergang bestens ergänzen, erinnert sich die Friedenauerin Sigrid Wiegand: „Als wir Willy Brandt im offenen Auto neben Kennedy stehen sahen, brüllten wir von unserem Balkon herunter wie die Verrückten: „Willy, Willy!“ – so dass er hochblickte. Er wollte wohl sehen, was da los war.“

Entlang der Rheinstraße – Friedenau erzählt 1945–1963, ein Lese- und Fotobuch, edition Friedenauer Brücke, Hermann Ebling/Evelyn Weissberg,

310 Seiten, 39 Euro

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Di 11.03.2014                                                                    kulturradio

Hermann Ebling, Evelyn Weissberg (Hg.):


"Entlang der Rheinstraße 1945-1963" |

"Friedenau erzählt 1945-1963"


Zwei in einem: Bilderbuch und Lesebuch für Friedenauer und solche,

die es werden wollen


Bewertung:

Es ist dies nicht irgendein beliebiges Heimat- oder Vorortbuch, sondern ein verlegerisches Juwel. Und das liegt zum einen an der Tatsache, dass Friedenau nicht irgendein Berliner Stadtteil ist, vor allem aber am Gespür der beiden Herausgeber Evelyn Weissberg und Hermann Ebling. Sie setzen mit diesem Band ihre schon erfolgreichen Publikationen zu Friedenau fort. Wiederum heben sie historisch-ästhetische Schätze aus diesem urbanen Berliner Vorort und präsentieren sie mit feinem Sinn für Geschichtsbewusstsein und Qualität, heruntergebrochen auf einen ganz konkreten Ort, eine ganz konkrete Zeit.


Wenn man das Buch in der Hand hält, fällt zunächst auf, dass es keine Vorder- und Rückseite hat, sondern eigentlich zwei Cover. Und das ist schon die erste Besonderheit: Man könnte es als Dreh- oder Wendebuch bezeichnen. Genaugenommen sind es zwei Bücher in einem. Zwischen den beiden Buchdeckeln befinden sich zwei Buchteile des gleichen Formats, aber mit unterschiedlichen Papiersorten – Hochglanz für den Bildteil und Normalpapier für einen Textteil. Der Bildband heißt Entlang der Rheinstraße 1945-1963 und enthält eine Fotodokumentation dieser vielbefahrenen Verkehrsachse zwischen Innsbrucker und Walther-Schreiber-Platz.


Die andere Hälfte des Buchblocks mit dem Titel Friedenau erzählt ist angefüllt mit Literatur und Erinnerungstexten von Friedenauer Bürgern an die Zeit von 1945 bis 1963. Genaugenommen handelt es sich dabei um die Fortsetzung der drei schon im selben Verlag erschienenen Friedenau-Lesebücher über den Zeitraum von 1871 bis 1945.


Mischung der Themen

Beide Teile erzählen die gleiche Geschichte, beide sprechen dennoch für sich – und können ihre Wirkung damit unabhängig voneinander entfalten. Der Gewinn in diesem Falle liegt für mich darin, dass die fotografische, die bildnerische Konzentration auf die bekannte Rheinstraße zunächst sehr gut für sich stehen kann. Man kann die mehr als 160 Fotografien betrachten und hat eine Zeitreise unternommen. Auch weil es so unterschiedliche Bilder sind. Historische Fotos aus dieser Zeit von 1945 bis 1963 – das ist eine durchaus heterogene Angelegenheit. Nach dem Krieg hatten die meisten Leute anderes zu tun, als zu fotografieren und mitunter auch gar nicht die technischen Möglichkeiten. So finden sich in diesem Buch einige private Amateuraufnahmen, aber auch Fotos von professionellen Fotografen und einige wenige Postkarten, die sich auf Flohmärkten auftreiben ließen.


Faszinierend ist auch die Mischung der Themen: Alltags- und Straßenszenen, Häuserfronten und dann Fotos von großen Ereignissen, wie z. B. dem Besuch des amerikanischen Präsidenten Kennedy in Berlin. Der Autokorso im offenen Wagen mit Willy Brandt führte durch die Rheinstraße und da gibt es z. B. eine Reihe von Bildern, die aus den Fenstern und von den Balkonen gemacht wurden.


Für mich besonders beeindruckend sind Bilder, wie eines mit Blick auf den Lauterplatz mit dem Rathaus um 1950: Man sieht Menschen auf den Bürgersteigen, an der Straßenbahnhaltestelle, eine noch wenig befahrene Straße, frisch gepflanzte und schon ausgetriebene Bäume, aber das Rathaus ist noch immer ein "hohler Zahn". Die Kriegszerstörungen, die Trümmer, die Schuttberge und Lücken im Straßenverlauf sind noch präsent. Das ist bis weit in die Fünfzigerjahre so und geht unmittelbar zusammen mit der längst begonnenen Aufbruch- und Wirtschaftswunderzeit. Die Abfolge und Intensität dieser Fotos lässt einem also viel Raum für eigene Reflektionen, die natürlich auch weit über diese konkrete Straße und das konkrete Friedenau hinaus gehen.


Kleine und große Dinge des Lebens

Im anderen Teil des Buches, im Lesebuch, finden sich Passagen aus einer autobiografischen Erzählung der Friedenauer Autorin Ingeborg Drewitz, sowie Erinnerungen von Menschen ganz verschiedener Jahrgänge über ihren Lebensalltag, darunter auch Texte einiger prominenter Friedenauer wie Hildegard Knef und Friedrich Luft. Thematisch und auch stilistisch ist das so vielgestaltig und zugleich gut lesbar. Diese verdichteten Erinnerungen und Erzählungen über die kleinen und großen Dinge des Lebens sind wirklich ein Gewinn. Viele der Texte wurde erst jetzt angeregt durch diese Veröffentlichung geschrieben und spiegeln Friedenauer Alltagsgeschichte, aber auch ein Stück Berliner Lebensgefühl dieser Zeit 1945-1963. Und von daher ist das Buch auch interessant für jene, die nicht in Berlin-Friedenau leben.


Danuta Görnandt, kulturradio

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Torsten Körner via facebook am 28.12.2013


Wer sich selbst beschenken möchte, ich habe das getan, kann sich das neue Buch von Evelyn Weissberg und Hermann Ebling schenken: "Entlang der Rheinstraße. Friedenau erzählt".

Wer sich für Friedenau interessiert, dafür wie Zeiten ineinander verwoben sind, Straßen ihr Gesicht verändern und Plätze ihre Gestalt, wie Stadt Menschen malt und Menschen die Stadt, ist hier bestens aufgehoben. Das Buch ist wunderbar gestaltet, ein Buch zum Blättern und Hineinverschwinden. Wer sich für Friedenaus Gegenwart interessiert, wird um dieses Buch und seine Schätze kaum herumkommen.

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Liebe Frau Weissberg,


ich habe geschaut und gelesen, gelesen und geschaut.

Fazit:

Schade, dass Ihr Buch nicht noch umfangreicher ist.

Viele neue Informationen konnte ich ihm entnehmen, Vergessenes, Verschüttetes wieder aufleben lassen, Anteil nehmen an den mannigfaltigsten Schicksalen und Situationen. Skurriles, Trauriges, Witziges , Einzigartiges - vieles, was das Leben zu bieten vermag - werden transparent. Die unterschiedlichsten Lebensabschnitte vieler Menschen werden in diesem Buch wieder lebendig und damit auch ein Teil meines Lebens- meiner späten Kindheit, Pubertät und jungen Erwachsenenseins.

Aus meinem heutigen Blickwinkel gesehen empfinde ich mit dem Aufleben dieser Zeit durch Ihr Werk eine leichte Wehmut, wie schnell das Leben so vorübereilt, aber auch eine Dankbarkeit für das Erlebte.

Danke für dieses wunderbare Buch, das Sie und Ihr Mann in der vorliegenden Form trefflich zusammengestellt und so ansprechend gestaltet haben.

Ich wünsche Ihnen ganz viel Erfolg damit!

Ihnen und Ihrer Familie eine gesegnete Weihnacht und ein glückliches neues Jahr!

Herzlichst,   Ingrid Jeltsch

21.Dezember 2013, via e-mail

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… We are part of a privileged generation here in Germany. We did not have to live through the horrors of WWII and the Nazi time but we are able to talk to people who did. By the time my children are interested that aspect of their German heritage, there will be no more 'primary sources' left, they will have taken all of their experiences to the grave. There will only be wonderful books like the ones you and your husband are putting together. And my children and their contemporaries will be most grateful for your efforts in preserving that history. 

Roslyn Simms, Berlin, 09-12-2013  via e-mail

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„Friedenau erzählt /
Entlang der Rheinstraße – 1945-1963"

Die edition Friedenauer Brücke hat uns wieder erzählen lassen, die wir es noch erlebt haben, das alte Friedenau.


1874, als Friedenau auf dem Reißbrett entstand, waren wir zwar noch nicht dabei, wohl aber zur sogenannten Stunde Null. Und um die geht es in dem neuen Buch „Friedenau erzählt 1945-1963“, das wir uns nun auf den Weihnachtstisch legen können. Wie ist es hier zugegangen, als unsere Stadt in Trümmern lag, als erst die Russen kamen und dann die Amerikaner und als langsam wieder das sogenannte normale Leben begann? Man solle uns befragen, so lange es uns noch gibt, heißt es immer etwas makaber. Evelyn Weissberg und Hermann Ebeling haben es getan, und wir haben gern Auskunft gegeben, haben erzählt, wie es damals war: Elend und Trümmer, Leid und Verluste; aber auch Galgenhumor, Spiele in den Ruinen und die Hoffnung auf bessere Zeiten. Ganz unterschiedliche Geschichten haben die Zeitzeugen zu erzählen.
Manche hatten keine Bleibe mehr, anderen war die Wohnung erhalten geblieben. Die damals Jugendlichen hatten schon eine andere Sicht auf die Dinge, waren mehr in die tägliche Versorgung eingebunden als diejenigen, die noch Kinder waren und gar keine friedlichen, normalen Zeitläufe kannten. Das waren die kleinen Jungs, die man als Fünfzehnjährige gar nicht wahrnahm, höchstens als lästige kleine Brüder und die heute auch schon ältere Herren sind. Die tobten gern in den Ruinen herum, während wir größeren Mädchen einen Grund brauchten, um uns noch auf solche Abenteuer einlassen zu können, Holz- oder Buntmetall-Sammeln zum Beispiel. Meist sind es die „kleinen Jungs“ von damals, die hier über ihre Kindheit berichten. Mädels, wo seid ihr hin, Inge, Helga, Ursel, Gisela, Renate? Habt ihr nichts zu erzählen? Wir waren doch so viele, ihr könnt doch nicht alle schon gestorben sein!

Viele Geschichten also, die den Nachgeborenen einen Eindruck davon vermitteln, wie man sich damals durchschlug und über die Runden kam und die zeigen, wie dünn die Decke der Zivilisation ist, wenn es ums nackte Überleben geht: es wurde geplündert und Nachbars Konzertflügel verheizt, und Flüchtlinge waren auch in Friedenau nicht gern gesehen. Man erinnert sich und kann manches selbst nicht mehr fassen.

Aber dabei blieb es ja nicht. Die Trümmerfrauen räumten die Stadt auf, das Wirtschaftswunder zog, wenn auch zögernd, selbst in West-Berlin ein, es wurde gekauft und gefeiert. Wir wurden mit den Jahren erwachsen, studierten, arbeiteten, heirateten und gründeten Familien und trugen unseren Teil bei zu einer allmählichen Normalisierung des Lebens. Auch davon wird viel erzählt in diesem Buch. Fotos kommentieren die Texte und geben ein anschauliches Bild vom Leben in Friedenau in den Jahren 1945 bis 1963, ebenso wie eingestreute Berichte des Steglitzer Lokal-Anzeigers über Erwähnenswertes in unserem Kiez. Auch Ingeborg Drewitz, Hildegard Knef und Friedrich Luft kommen zu Wort.

Doch es gibt ja noch einen zweiten Titel: „Entlang der Rheinstraße 1945-1963“. Wir merken: es sind zwei Bücher in einem, ein Geschichtenbuch und ein Bilderbuch! Drehen wir das eine um, haben wir plötzlich ein anderes in der Hand. Der Bildband führt uns die Rheinstraße seit Kriegsende in drei Etappen vor: Zwischen Rathaus und Innsbrucker Platz – Entlang der Rheinstraße – Rund um den Walther-Schreiber-Platz. Auf mehr als 160 Fotos können wir eine Zeitreise zwischen 1945 und 1963 unter-nehmen, können die Wiederauferstehung des zerstörten Rathauses betrachten und die von Rhein- und Hauptstraße, ärmlich und abgerissen gleich nach Kriegsende mit den alten Straßenbahnwagen und seltsamen Automobilen, die auch noch ihre Verkehrsunfälle verursachten. Wir erleben die ersten Markttage auf dem Lauterplatz, wo Frauen Brennbares aus den Abfällen heraussuchen - kleine Brötchen gegen einen Konzertflügel! - die Wandlungen des Rheinecks, das dann irgendwann Walther-Schreiber-Platz getauft wurde, und last but not least die große Kennedy-Parade 1963, die auch durch die Rheinstraße kam und die Menschen zusammenlaufen ließ und auf die Balkons trieb.


So also hat unser Friedenau einmal ausgesehen? Die edition Friedenauer Brücke zeigt es uns, es lohnt sich anzusehen und nachzulesen! Am 6. Dezember, dem Nikolaustag also, wird das wieder schöne und interessante Buch um 20.30 Uhr in der Buchhandlung Thaer in der Bundesallee 77 vorgestellt.
Mit Lesung!
Sigrid Wiegand

http://www.stadtteilzeitung.nbhs.de/aktuelles/news-detail/artikel/friedenau-erzaehlt-entlang-der-rheinstrasse-1945-1963/779/


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1945 bis 1963

Friedenauer Verlag lädt zu einer Zeitreise entlang der Rheinstraße ein
Seit einigen Jahren geben Hermann Ebling und Evelyn Weissberg
Bücher zur Geschichte Friedenaus heraus.

Foto: Liptau
09.12.2013

WEITERSAGEN

Friedenau. Der Verlag "edition Friedenauer Brücke" entdeckt die Nachkriegszeit: Nachdem bereits Text- und Bildsammlungen aus der Zeit von 1871 bis 1945 erschienen sind, haben die Verleger jetzt ein Buch zu den Jahren bis 1963 in Friedenau herausgegeben.

Bilder und Texte erzählen unterschiedliche Geschichten. Oder zumindest: gleiche Geschichten auf unterschiedliche Art und Weise. Hermann Ebling und Evelyn Weissberg, die den Verlag betreiben, haben die beiden Vermittlungsformen deshalb konsequent voneinander getrennt.

Ihr neuestes Buch sind so gesehen zwei Bücher: Je nachdem, wie man es hält, zeigt es auf der einen Seite das Cover von "Friedenau erzählt. 1945 - 1963" und auf der anderen Seite einen Umschlagdeckel mit dem Titel "Entlang der Rheinstraße. 1945-1963." Nach dem Aufschlagen findet der Leser auf der einen Seite eine Textsammlung von teils bekannten, teils unbekannten Zeitzeugen, die von ihren Erlebnissen und Erinnerungen aus der unmittelbaren Nachkriegszeit in Friedenau berichten. Auf der anderen Seite tut sich eine beeindruckende Bildersammlung auf, die einer fotografischen Zeitreise entlang der Rheinstraße gleichkommt. Beide Teile erzählen die gleiche Geschichte, beide sprechen dennoch für sich - und können ihre Wirkung damit unabhängig voneinander entfalten.

Im Zusammenspiel der beiden Teile ergibt sich ein berührender Eindruck von den ersten Jahren nach dem Krieg. Vor allem die Texte, in denen Zeitzeugen von ihren Erlebnissen berichten, machen das Ausmaß des persönlichen Elends in den ersten Nachkriegsjahren deutlich. Ebling und Weissberg haben Erinnerungen von Persönlichkeiten wie der Schriftstellerin Ingeborg Drewitz (1923-86), der Sängerin und Schauspielerin Hildegard Knef (1925-2002) oder Theaterkritiker Friedrich Luft (1911-1990) zusammengetragen sowie zeitgenössische Texte, beispielsweise aus Lokalzeitungen. Extra für das Buch haben auch Personen ihre Erinnerungen an die Zeit nach dem Krieg bis zum Besuch Kennedys im Jahr 1963 festgehalten.

Aus dem gleichen Zeitraum sind die Fotos aus dem Bilderteil. Der leidenschaftliche Sammler Ebling hat sie auf Flohmärkten, in Archiven und im Gespräch mit Zeitzeugen über Jahre hinweg zusammengetragen. In einer solchen Dichte sind Bilder aus dieser Zeit in Friedenau noch nicht zu sehen gewesen. Auch, weil die Menschen damals, so Weissberg, "weiß Gott Dringlicheres im Sinn hatten, als mit der Kamera durch die Straßen zu gehen."

Dass es doch einige getan haben, macht die Zeitreise entlang der Rheinstraße jetzt möglich. Dass jeder sie unternehmen kann, ist das Verdienst des neuesten Buchs der "edition Friedenauer Brücke".


Das Buch von Hermann Ebling und Evelyn Weissberg ist für 39 Euro im Handel.




Mehr lesen auf BERLINER WOCHE Online: http://www.berliner-woche.de/nachrichten/bezirk-tempelhof-schoeneberg/friedenau/artikel/32040-friedenauer-verlag-laedt-zu-einer-zeitreise-entlang-der-rheinstrasse-ein/#ixzz2nZNAIJzL

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von Michael Bienert, 15.12.2013

Friedenauer Nachkriegszeit im Wendebuch


Bewohnern des Berliner Südwestens, die noch auf der Suche nach einem ungewöhnlichen Buchgeschenk zu Weihnachten sind, empfehlen wir das neue Buch des Verlags Friedenauer Brücke - genauer gesagt handelt es sich um zwei Bücher in einem Einband, also um ein (buchtechnisch gesprochen) Wendebuch. Es hat keine Rückseite, dafür zwei Frontcover mit verschiedenen Titeln. Zwischen den Buchdeckeln befinden sich zwei Buchblöcke des gleichen Formats, aber aus unterschiedlichen Papiersorten für einen Bild- und einen Textband. Der Bildband heißt Entlang der Rheinstraße 1945-1963 und enthält eine Fotodokumentation, die jeden faszinieren dürfte, der öfter auf dieser vielbefahrenen Verkehrsachse zwischen Innsbrucker und Walther-Schreiber-Platz unterwegs ist. Kaum zu glauben, wie ruinös es rund um das Friedenauer Rathaus nach dem Weltkrieg aussah! Als 1963 beim Besuch des US-Präsidenten John F. Kennedy dessen Wagenkolonne durch das Menschenspalier entlang der Rheinstraße fuhr, waren an vielen Stellen die Kriegsverluste noch sichtbar und die Straßenmitte für die Straßenbahn reserviert. - Die andere Hälfte des Buchblocks füllen Erinnerungen von Friedenauern an die Zeit von 1945 bis 1963, es handelt sich um die Fortsetzung der drei hervorragend recherchierten Friedenau-Lesebücher über den Zeitraum von 1871 bis 1945, die in den letzten Jahren bereits im selben Verlag erschienen sind. Erneut ist Hermann Ebling und Evelyn Weissberg ein außergewöhnliches Buch der Erinnerungen gelungen, wie man es sich auch für andere Kieze in Berlin wünscht.


Entlang der Rheinstraße 1945–1963

Friedenau erzählt 1945–1963 

Herausgegeben von Hermann Ebling und Evelyn Weissberg 

Hardcover, Format 22 x 22 cm, 316 Seiten, mit mehr als 250 Abbildungen in Duoton und über 50 Geschichten 

ISBN: 978-3-9816130-0-1 

39,00 €


Bestellung beim Verlag


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         10.3.2015

Herz aus Gold

Da denkt man, die Welt ist sowieso voller Bilder,

und dann kommt dieses Buch,

das die Leidenschaft

für den Jack Russell Terrier richtig befeuert, mit einer Fülle von Aufnahmen und Illustrationen aus 150 Jahren Liebe zum Jack.

Alle posieren hingebungsvoll mit ihrem Liebling, am steifsten noch die Royal Familiy um Queen Victoria. Was zeigt, daß die Menschen nicht erst heute mitfühlend sind.

Sogar im Schützengraben

blieben sie es.



JACK. Ein kleines Album für einen großartigen Hund“ hrsg. von Evelyn Weissberg und Hermann Ebling,

edition Friedenauer Brücke,

      Berlin 2014, 240 Seiten, 32 Euro



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10.12.2014

Jack für immer

Ein Bildband für großartige Hunde


Kernig war er, eben ein Kerl.

Und ein Clown dazu. Knuffig, intelligent, unternehmungslustig.

Hatte einen Napoleon-Komplex, so daß ihm selbst Doggen ihre Tennisbälle überließen. Und war Jack mal durch Schlamm gewetzt, kein Problem: Ab ins Waschbecken zum Abbrausen. Außerdem gehörte er zu jenen Hunden, bei denen man den Verdacht hat, daß sie nachts vorm Spiegel treue Blicke üben.

Wenn die Grafikerin Evelyn Weissberg und ihr Mann Hermann Ebling von ihrem Jack-Russell-Terrier „Jack“ erzählen, geraten sie ins Schwärmen.

15 Jahre lang hat er Eltern und Kinder zum Lachen gebracht, bis er 2011 starb. Jetzt haben die beiden Friedenauer Verleger ein sehr unterhaltsam gedrucktes Denkmal für ihr einstiges Familienmitglied geschaffen: „Ein kleines Album für einen großartigen Hund“, wie sie schreiben.

Es ist eine Liebeserklärung, die letztlich für alle Vertreter der britischen Terrierrasse und überhaupt für alle Hausgenossen im Hundekorb gilt. Jahrelang hat Evelyn Weissberg Karten und Fotografien mit „Russells“ aus dem 19. und 20. Jahrhundert gesammelt und diese nun in einem wunderschönen Bildband vereint, der gerade recht zur Weihnachtszeit kommt.

Familienschnappschüsse, Kurioses aus Zirkus und Varieté, Glückwunsch- und Reklamekarten, Bilder von Amateuren und Profis.

Die Welt der Hunde spiegelt dabei den Alltag, die Freuden, die Sorgen und den Humor ihrer Frauchen und Herrchen wider. Und das nicht nur zu Friedenszeiten. 1916 halten französische Soldaten 23 totge-bissenen Ratten im Schützengraben hoch – und einer hält den kleinen Jäger auf dem Arm: ihr Maskottchen, einen typischen Jack.


Christoph Stollowsky


DER TAGESSPIEGEL, TIERISCH BERLIN, 10.DEZEMBER 2014

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26.11.2014                                                                

Die Stimme seines Herrn

Was ist denn das, was hat uns die edition Friedenauer Brücke denn diesesmal beschert?

Ein etwas blasiert blickender Hundewelpe auf dem Cover des neuen Buches:

ist das nicht der Hund, den man schon vor hundert Jahren vor dem Grammophon der Stimme seines Herrn lauschen hörte?


Dieser Jack Russell, wie die aus England stammende Rasse heißt, nachdem sich die führenden Hundezüchtervereine endlich darauf geeinigt hatten, diesem ehemaligen „Gebrauchshund“ den Rassestatus zuzubilligen?


Jack war der langjährige Familienhund bei Evelyn Weissberg und Hermann Ebling, und die Liebe zu diesem Tier war es auch, die Evelyn Weissberg dazu veranlasst hat, die vielen historischen Fotografien und Abbildungen, die sie im Laufe der Jahre von dieser Rasse gesammelt hatten, aufgestockt mit Leihgaben in einem wunderschönen Bildband herauszubringen, der folgerichtig JACK genannt ist.


Ein Buch nur mit Hundefotos? Ist das nicht etwas eintönig? Weit gefehlt! Die vielfachen Begabungen und Talente dieser Rasse haben dazu geführt, dass sie nahezu überall einsetzbar ist. Ehe dieser Terrierhund überhaupt einem gemeinsamen Ursprung zugeordnet wurde, stach er schon hervor als Tausendsassa auf allen Gebieten. Er konnte jagen und Tiere aus ihrem Bau heraustreiben, jagte Ratten in den Schützengräben des ersten Weltkriegs und war Kamerad der Soldaten an allen Fronten; er machte Zirkuskunststücke und war Kosehund niedlicher kleiner Mädchen. Man nahm ihn mit auf Reisen und bildete ihn auf Glückwunschkarten, Oblaten und Glanzbildern ab, machte Witzchen und Karikaturen, und nahezu jedes Fotoatelier schien einen Jack Russell in der Hinterhand zu haben, um Familienporträts mit ihm aufzuhübschen.

Quer durch alle Schichten war er beliebt: königliche Familien ließen sich ebenso mit ihm ablichten wie Bürger- und Arbeiterfamilien, und so bietet diese Sammlung von Hundebildern einen kulturgeschichtlichen Überblick über gesellschaftliche Gepflogenheiten, Vorlieben, Moden des ausgehenden neunzehnten und frühen zwanzigsten Jahrhunderts: Die Hüte! Die Frisuren! Die Posen!


Und erst die Hunde! Stolz blicken sie in die Kamera im Kreis ihrer Familie, machen „Männchen“, tollen als Welpen herum, kuscheln sich in die Arme liebender Verehrer, thronen auf Polstermöbeln, lassen sich liebkosen. Einer sitzt elegant und gelassen neben seinem in der gleichen Haltung posierenden Herrn Prinz August Wilhelm von Preußen, und auf Schloss Balmoral stehlen sie gleich im Dreierpack Queen Victoria die Show. Auch Renée Sintenis hatte ihren Foxl, der gleichfalls zur Familie der Terrier gehört, hervorgegangen aus den anfänglichen mannigfachen Züchtungen je nach Bedarf. Bei uns war er der Modehund der dreißiger und vierziger Jahre des vorigen Jahrhunderts. Kein Ort, an dem er nicht anzutreffen war, man kam nicht an ihm vorbei.


All das spiegelt sich in den Bildern dieses Buches wieder. Man betrachtet sie mit Spaß und Interesse, freut sich über seine Gelehrigkeit, lässt sich Geschichten erzählen.
Fotogen war und ist er allemal – mit Kindern wie mit Dandys und Familien. Der Hund für alle Fälle!  


Ein hübsches Buch hat Evelyn Weissberg uns da beschert, sorgfältig hergestellt, wie alle Bücher der edition Friedenauer Brücke, über 500 Abbildungen auf 240 Seiten schönem Kunstdruckpapier, fadengeheftet, mit Lesebändchen: ein Prachtband für jede Bibliothek und jeden Gabentisch!


Sigrid Wiegand


News Detail -- Stadtteilzeitung Schöneberg - Nachbarschaftsheim Schöneberg e. V., Berlin

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Herzlichen Glückwunsch zu diesem wunderbaren Buch!


Das wird ein Renner, traumhaft, eine tolle Arbeit, wir sind begeistert!

PS: Es ist noch besser geworden, als wir uns es vorgestellt haben,

und morgen geht es mit uns auf die Reise nach Thüringen,

um es Russell-Fans zu zeigen und zu empfehlen!

                                       

Viele liebe Grüße,

Detlev Therés + 7,5 Terrier :)


November 2014

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3.12.2014


Friedenauer, auf den Hund gekommen


Wer noch nicht weiß, was er der Besitzerin oder dem Besitzer eines Jack Russell oder Foxterrier zu Weihnachten schenken soll, hier ein Tipp: Im Verlag Friedenauer Brücke ist ein kapitaler Bildband mit rund 500 Fotos erschienen, die Vertreter dieser sympathischen Hunderasse in allen erdenklichen Lebenslagen zeigt: als Kuscheltier, Familienhund und Spielgefährte für Kinder, bei der Rattenbekämpfung in den Schützengräben des Ersten Weltkrieges und als dressierte Zirkusattraktion.

Ich erinnere mich noch an meinen ersten Besuch vor ein paar Jahren bei dem Verlegerehepaar in ihrer Friedenauer Wohnung, wo ein altersschwacher Terrier sich kaum noch auf den Beinen halten konnte. Jack hieß der greise Familienhund, der inzwischen das Zeitliche gesegnet hat, und so heißt nun auch das Buch. Das letzte Foto darin ist eine historische Postkarte vom Hundefriedhof im Londoner Hyde Park. Einen so schönen Grabstein wie dieses Buch aber hat noch nie ein Terrier erhalten.


Michael Bienert


Bestellung beim Verlag

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Liebe Frau Weissberg, Vielen vielen Dank!!


Das Buch ist einfach wunderbar und hat mich/uns sofort verzaubert!

Die Auswahl der Fotos ist einfach nur gelungen. Ich kann mir nicht vorstellen wie Sie es hätten besser machen können. Die Mischung der Fotografien mit den Postkarten und Kunstdrucken gefällt mir sehr gut. Dadurch ist das Buch sehr kurzweilig und selbst nach mehrmaligen Anschauen findet man immer etwas Neues, als ob sich das Buch verändern wolle.

Als Jack Russell Liebhaber und Besitzer findet man sich immer irgendwo wieder und ist doch auch manchmal sehr erstaunt. Dieser kleine Hund taucht bei reichen Leuten wie auch bei einer alten Marktfrau auf. Bei der Jagd nach Ratten und Wild und als Spielkamerad kleiner Kinder.

Man sieht auf so vielen Bildern die liebevollen Blicke auf beiden Seiten und oft schien es den Menschen so wichtig, das auch der JACK auf dem Gruppenfoto mit dabeisein muss.

Eins meiner Lieblingsbilder ist auf Seite 109. Dort sitzt ein typischer Mann seiner Zeit. Strenger Blick, Haltung und Erziehung steif, aber der Hund entlarvt ihn doch.  Herrlich....

Das Veröffentlichen des Foto meines Urgroßvaters erfüllt mich mit Stolz, da es Ihnen eine ganze Seite wert war, auch dafür vielen Dank.

Ich glaube das hätte ihm gefallen.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit diesem feinen kleinen Buch, eine schöne Vorweihnachtszeit und die besten Grüße aus dem Harz.


Mit freundlichen Grüßen

Michael Scheer



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alle Fotos:  © SIGNALBERG GmbH




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